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                     *       Kensington        *
                    *           V1.2            *
                   *                             *
                  *     (c) Juli 1995 by Mani     *
                   *                             *
                    *      Manfred Lippert      *
                     *      mani@mani.de       *
                      *  http://www.mani.de/  *
                       *                     *
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Computerimplementierung eines Brettspiels.

Einige Zitate:

   "Eine Minute zum Lernen - ein ganzes Leben, um es zu meistern!"
            "Einmal gespielt - lt es Sie nie mehr los!"
 "Besetzen Sie kleine Felder, um Ihren Gegner zu schwchen - erobern
                     Sie groe, um zu gewinnen!"

 "Kensington ist ein wirklich faszinierendes Spiel - und eine echte
 Herausforderung fr die klassischen Rivalen wie Schach, Backgammon
       oder sogar das Kartenspiel. Ausgezeichneter Spielwert!"


1. Freeware
===========

Das Programm ist Freeware, d.h. es darf kostenlos und unbeschrnkt
benutzt werden. Der Autor bernimmt keinerlei Haftung.

Kensington darf beliebig weiterkopiert werden, falls folgende Punkte
erfllt sind:

* Alle Dateien mssen komplett und unverndert weitergegeben werden,
  das sind:

         KENSING.PRG     - Das Programm
         KENSING.RSC     - Das zugehrige Resource
         KENSING.TXT     - Die Anleitung

* Das Spiel darf nur kostenlos weitergegeben werden. Der Upload in
  gebhrenfreie Mailboxen ist natrlich erlaubt und auch erwnscht.


2. Besonderheiten
=================

Kensington ist eine Umsetzung eines Brettspieles auf den Computer. Es
erfllt alle GEM-Standards und ist somit auf jedem TOS-Kompatiblen
System und unter jeder Auflsung lauffhig.

Dadurch, da das Spielfeld in jeder Gre gezeichnet werden kann, ist
das Spiel sowohl fr sehr niedrige, als auch fr sehr hohe Auflsungen
optimal geeignet! Die Spielfeldgre kann jederzeit durch ndern der
Fenstergre variiert werden.

Das Spielfeld wird je nach Anzahl der zur Verfgung stehenden Farben
optimal gezeichnet. "So richtig gut" sieht es erst auf Auflsungen mit
mehr als 4 Farben aus.

Das Spiel ist fr 2 bis 6 Spieler. Eventuell folgt eine Version mit
Computergegner (siehe "Sonstiges").


3. Spielregeln
==============

Der Einfachheit halber zunchst die (leicht abgewandelte)
Original-Anleitung:

Das Spielbrett besteht aus Dreiecken, Vierecken und Sechsecken. Es
gibt drei verschiedene Arten von Sechsecken: rote, blaue und weie.

Anmerkung: Die Farbgebung kann unter verschiedenen Auflsungen
abweichen (siehe "Realisierung auf dem Computer"). Von den als "rot"
und "blau" bezeichneten Sechsecken gibt es je zwei in der Farbe der
Mitspieler; von den als "wei" bezeichneten ("neutralen") Sechsecken
gibt es drei.

Der "rote" Spieler hat 16 rote Spielchips. Der "blaue" Spieler
entsprechend 16 blaue Spielchips.

Abschnitt Eins:

Die Spieler setzen abwechselnd ihre Spielchips auf die Ecken der
Dreiecke, Vierecke oder Sechsecke, bis alle Spielchips aufgebraucht
sind.

Abschnitt Zwei:

Nun zieht jeder Spieler abwechselnd einen der eigenen Spielchips
entlang der Linie zu einem benachbarten Eckpunkt.

Regeln fr die beiden Abschnitte:

1) Die Spielchips knnen nur auf Ecken gesetzt werden.

2) Auf jede Ecke kann nur 1 Spielchip plaziert werden.

3) Wenn ein Spieler durch Setzen eines Spielchips ein Dreieck
   vervollstndigt, so kann dieser Spieler EINEN Spielchip seines
   Gegners aus seiner Position entfernen und an beliebige andere
   Stelle setzen.

4) Wenn ein Spieler ein Viereck vervollstndigt, so kann dieser
   Spieler ZWEI Spielchips seines Gegners aus ihren Positionen
   entfernen und an beliebige andere Stellen setzen.

5) Wenn ein Spieler durch Besetzen eines Punktes gleichzeitig ein
   Dreieck und ein Viereck vervollstndigt, so darf er trotzdem nur
   ZWEI Spielchips seines Gegners versetzen.

6) Wer zuerst alle 6 Eckpunkte eines weien ("neutralen") Sechsecks
   oder eines Sechsecks seiner eigenen Farbe besetzen kann, hat
   gewonnen!

7) Wenn ein Spieler nicht mehr ziehen kann, so setzt sein Gegner das
   Spiel fort, bis der 1. Spieler wieder in der Lage ist, einen Zug zu
   machen, oder das Spiel durch Vollenden eines Sechsecks entschieden
   wurde. Auch ein Unentschieden ist mglich.

8) Ein Unentschieden kann jedoch nur durch beiderseitiges
   Einverstndnis erklrt werden.

9) (Hinzugefgt, da dies aus den anderen Regel nicht hervorgeht:)
   Hat man ein Dreieck oder Viereck geschlossen und schliet man nun
   mit den zu versetzenden Chips ein Dreieck oder Viereck des Gegners,
   so berechtigt es diesem NICHT zum Versetzen von Chips.

Spielregel-Ergnzung:

10) Es ist erst nach mindestens einem bzw. zwei weiteren Zgen
    erlaubt, ein gerade geffnetes Dreieck oder Viereck wieder zu
    schlieen.


Ein Rat fr neue Kensington-Spieler:

Vergessen Sie nicht, da man das Spiel nur gewinnt, wenn man ein
Sechseck mit seinen eigenen Spielchips komplettiert und nicht einfach
durch stndiges Versetzen der Spielchips des Gegners!


4. Realisierung auf dem Computer
================================

Je nach Anzahl der zur Verfgung stehenden Farben knnen sich
natrlich fr die "rote" und "blaue" Mannschaft andere Farben ergeben:
Bei monochromen Auflsungen sind das natrlich scharz und wei, bei
einer Vierfarb-Auflsung rot und grn. Die weien ("neutralen")
Sechsecke werden in diesen beiden Fllen grau gezeichnet.

Nach Programmstart mssen zunchst in einer Dialogbox die Namen der
Spieler eingegeben werden. Es knnen sogar mehr als nur zwei Spieler
mitspielen, indem man mehrere Namen in eine Mannschaft eintrgt.
Innerhalb der Mannschaften wird dann reihum gespielt.

In der Dialogbox kann auerdem die Spielregel-Variante eingestellt
werden, nach der gespielt werden soll: "Sofort schlieen" bedeutet,
da man gerade geffnete Dreiecke oder Vierecke beim nchsten Zug
sofort wieder schlieen darf. "Nach einem Zug" bedeutet, da erst nach
einer Pause von einem Zug wieder geschlossen werden darf; "Nach zwei
Zgen" entsprechend nach einer Pause von zwei Zgen.

Die Bedienung whrend des Spiels drfte intuitiv klar sein. In der
Info-Zeile des Fenster wird stets die zu ttigende Aktion beschrieben.
Auch der Mauspfeil innerhalb des Spielfeldes deutet an, was zu tun
ist: Hat er die Form eines Spielchips, so mu ein Chip gesetzt werden;
ein deutender Finger bedeutet, da man einen schon gesetzten Chip fr
die nchste Aktion auswhlen mu. Auch die Farbe der jeweiligen
Mauspfeilform deutet an, welche Mannschaft gerade an der Reihe ist.
Dabei ist allerdings Vorsicht geboten, wenn ein Spielstein des Gegners
versetzt werden mu...

Ansonsten gilt: Einfach ausprobieren! Eine weitere Erklrung wre
unntig und zu kompliziert.


Rechts neben dem Spielfeld befinden sich einige Buttons:


Info: Zeigt eine Dialogbox an, die Informationen ber das Spiel und
      seinen Autor enthlt.

Parameter: ffnet die Dialogbox, die auch am Programmstart automatisch
      geffnet wird. Hierin knnen die Spielernamen und die
      Spielregel-Variante eingegeben werden. Dieser Dialog kann
      brigens jederzeit aufgerufen werden (wenn man sich z.B.
      entschliet, mitten im Spiel die Spieler zu wechseln...)

Neustart: Startet ein neues Spiel.

Quit: Beendet das Programm.


ber den Buchstaben, der in den Buttons unterstrichen ist, knnen die
Buttons auch ber die Tastatur ausgelst werden.

Dasselbe gilt in den Dialogen und Alertboxen des Spiels. Enthlt eine
Dialogbox jedoch einen Eingabetext, so mu zustzlich die
Alternate-Taste gedrckt werden, um einen Button per Tastatur auslsen
zu knnen.

Auerdem sind die Dialoge und Alertboxen "fliegend", d.h. sie knnen
mit gedrckter Maustaste jederzeit verschoben werden. Dafr die Maus
an eine Position in der Dialogbox (bzw. Alertbox) plazieren, an der
keine Funktion ausgelst wird, und bei gedrckter Maustaste
verschieben. Mit der rechten Maustaste (oder mit gleichzeitig
gedrckter Shift-Taste) wird unsichtbar verschoben, d.h. man kann auch
unter die Dialogbox schauen.


5. Sonstiges
============

Eventuell wird eine Version folgen, bei der gegen den Computer
gespielt werden kann. Ich will allerdings noch nicht zu viel
versprechen.

brigens: Wer dazu Anregungen oder Ideen hat, mge sie mir zukommen
lassen (am besten ber e-mail).


6. Versions-Historie
====================

V1.0 Juli 1995      - erste Version.

V1.1 November 1995  - Keine Userdef-Buttons unter MagiC mehr.
                      Kommt mit alternativen AES-Systemfonts in den
                      Dialogen zurecht.
                      Ausserdem Dialoge mit 3D-Effekten ab MagiC 3.

V1.2 Januar 1999    - Kensington ist ab sofort Freeware.

Und nun:

Viel Spa mit Kensington!

Euer

 - Mani -
